Es ist gar nicht so einfach, eine Holzbank zum Schaukeln zu bringen … Designerin Marta Krupińska hätte bei dem Versuch beinahe aufgegeben. Doch sie hielt an ihrem Möbelstück und dem Spiel mit dem Auf und Ab fest. Zum Glück – entlockt es doch selbst dem mürrischsten Nutzer ein Lächeln. «Ich würde so gerne sehen, wie sich zwei Leute daraufsetzen, um eine Suppe zu essen», sagt sie lachend.

Da bei Ikea nichts unmöglich scheint, haben die hauseigenen Ingenieure schliesslich einen Trick gefunden, der verhindert, dass die Kufen brechen oder verbiegen, ohne sie mit Metall zu verstärken: Man schneidet das Brett in zwei Hälften und klebt es dann mit umgekehrter Maserung wieder zusammen. Magie! Die Bank gehört zur PS-Kollektion von Ikea, die in diesen Tagen in die Regale kommt. Die Linie versteht sich als Freibrief für Kreativität – wie ein Postskriptum zu den Möbeln des Hauses («Ups, ganz vergessen, euch daran zu erinnern, dass wir in erster Linie Designer sind!»).

Unter dem Motto «verspielte Funktionalität» präsentieren zwölf Designer Vasen mit Ohren oder eine Stehlampe mit Knick. Die bewegliche Bank ist ein Favorit unter all diesen fröhlichen Fundstücken. Die aus Polen stammende Designerin bringt ihre Lebensfreude ein wie eine Handvoll Konfetti: «Ich sehe Gegenstände als Begleiter», erzählt sie. «Ich lebe in einer wunderbaren Welt, in der Gegenstände zum Leben erweckt werden.» 

Bank aus der PS-Kollektion, massive Kiefer, L: 127 cm × T: 35 cm × H: 54 cm, Ikea.