
Von einem Laufsteg zum nächsten gleitet der Blick, wechselt die Perspektive, bleibt aber von derselben Erwartung geleitet: jener nach der perfekten Form. Mit der Linie Rosamar überträgt Kris Van Assche (ehemaliger Kreativdirektor von Dior Homme und Berluti) für den Keramikhersteller Serax die Sprache der Mode in den Wohnbereich und verwandelt die Vase in eine Silhouette.
Die Stücke bestechen durch ihre couturistischen Volumen. Die Linien sind rund, durchzogen von Kontrasten, die das Material formen. Der quadratische Sockel wirkt dabei wie ein integrierter Podest. Er ist das Markenzeichen der Kollektion und verleiht dem Objekt eine monolithische Präsenz, einem Mannequin gleich, das eine Pose einnimmt. Wie auf einem Laufsteg stört immer ein kleines Detail die Perfektion. Das Blattwerk entfaltet sich, die Stiele neigen sich, kleiden die Keramik ein und versetzen sie in Bewegung, wie ein Stoff, der in der Luft flattert.
So wiederholt sich die Modenschau jeden Tag, im wechselnden Licht, im wiederkehrenden Blick. Von einem Laufsteg zum anderen setzt Kris Van Assche dieselbe Idee um: die einer kühnen Eleganz, bei der sich das Objekt nicht mehr damit begnügt zu existieren, sondern sich ganz natürlich zur Ikone erhebt.
Kollektion Rosamar, Serax, Blumentöpfe 07 (41 cm) 265 Fr., 09 (53,5 cm) 275 Fr., www.serax.com

