Tiermuster sind nach wie vor auf Mänteln, Taschen, Schuhen, Schals, Bademode und vielem mehr beliebt … Der Ruf des Dschungels, immer und immer wieder. Doch auf leisen Sohlen stiehlt eine neue Raubkatze dem Leoparden, den man für unantastbar hielt, gerade die Show. Mit schrillem Knurren und ausgefahrenen Krallen ist der Tiger dabei, selbstbewusst die Bühne zu erobern.

Man sah ihn auf den Laufstegen der Frühjahr/Sommer- und Herbst/Winter-Modenschauen 2026 (Chanel, Gucci, Ferragamo, Maison Alaïa …), aber auch an zahlreichen Persönlichkeiten, die in Sachen Trendsetzung ein gewichtiges Wort mitreden. Zum Beispiel Kendall Jenner in ihrem Chanel-Kleid mit extravaganten Streifen. Eine deutliche Anspielung auf Tony the Tiger, die Raubkatze aus der Frosties-Müsli-Werbung.

Kleid aus der Herbst-/Winterkollektion 2026, Chanel.

Mantel Smooth, Gucci.

Besitzen Sie eine Hose mit Zebradruck? Holen Sie sie ohne zu zögern wieder hervor, denn die beiden Muster stehen in einem spannenden Wettstreit zueinander. Tragen Sie sie stolz (oder vielleicht sogar etwas gewagt?) als Total-Look oder zunächst dezenter, um auf Nummer sicher zu gehen (zum Beispiel mit Pumps von Maison Alaïa oder einer Clutch von Ferragamo). Doch das wilde Tier versteht es auch, anderen Bereichen zuzwinkern, von der Inneneinrichtung bis hin zur Welt der Schreibwaren. Ablageboxen, Kissen, Teppiche, Notizbücher – es brüllt auf allen Untergründen.

Hug Soft-Tasche, Ferragamo.

Pumps Drop, Maison Alaïa.

Und wer noch nie dem Blick eines Tigers in freier Wildbahn begegnet ist, sollte nach Rajasthan reisen. Das traumhafte Camp „Aman-i-Khás“ der Aman-Gruppe eröffnet im Herzen des Ranthambore-Nationalparks neue, äußerst (wirklich äußerst) luxuriöse Zelte … eine einmalige Gelegenheit, dem scheuen Bengalischen Tiger zu begegnen …

Ablagefach Tigre Royal, Hermès.

Aman-i-Khás Hotel-Camp, Rajasthan, Indien.