
Im Südwesten des Peloponnes etabliert sich derzeit eine neue touristische Destination. Elegante Hotelanlagen bieten Strände, Sport und Olivenhaine – ein nachhaltiger Ansatz, der diesen Teil Griechenlands neu belebt. Eine kleine impressionistische Reise dorthin, wo das Team von encore! seine Modebilder für die Ausgabe Juni 2026 realisiert hat.
Die malerische Stadt Kalamata liegt nicht weit entfernt, und wer mit dem Auto in Costa Navarino ankommt, versteht schnell, warum die gleichnamigen Oliven Weltruf erlangt haben. Über Hektaren und Hektaren hinweg prägen Olivenbäume die Landschaft und lassen ihr graugrünes Laub im Wind rauschen. Hier und da setzen unter der Frühlingssonne Orangen- und Zitronenbäume mit ihren reifen Früchten farbige Akzente.
In dieser grünen Landschaft, in der Landwirtschaft auf Naturschutzgebiete trifft, entsteht derzeit eines der grössten Tourismusprojekte des Mittelmeerraums. Costa Navarino erstreckt sich über eine Küste von zehn Quadratkilometern, vollständig in Privatbesitz, vereint durch sukzessive Landkäufe – Parzelle für Parzelle seit den 1980er-Jahren – zunächst allein durch den Reeder Vassilis Constantakopoulos. Seine Vision war klar: die Bauern niemals zu enteignen und in diese von Landwirtschaft geprägte Landschaft nachhaltige Hotelinfrastrukturen einzubetten, die zugleich wirtschaftliche Perspektiven für die Region schaffen sollten. Weniger als zehn Prozent dieses Gebiets sind bebaut. Heute wird das Unternehmen von seinem Sohn Achilles Constantakopoulos geführt und hat sich zu einem Spitzenziel für Liebhaber des Meeres, der Gastronomie … und des Golfs entwickelt.
Auch wenn die Anlagen allen Ansprüchen internationalen Luxus’ gerecht werden, setzen die Gebäude auf lokale Materialien und vor allem auf Produkte aus den umliegenden Feldern. Der 2010 eröffnete Komplex Navarino Dunes begeistert Familien und Sportliebhaber mit seinen Pools samt Wasserrutschen, Basketballplätzen und Golfplätzen.
Fünfzehn Kilometer weiter, an einem anderen Strand, beherbergt Navarino Waterfront seit vier Jahren eine Dependance der W Hotels-Kette – in einer Erwachsenen vorbehaltenen Atmosphäre, mit prachtvollen Pools, oft privat, gesäumt von jenen Liegestühlen in Loggien, die wie intime Kokons wirken.
Hoch oben, majestätisch und nur einer sehr privilegierten Kundschaft zugänglich, verspricht das Mandarin Oriental, Costa Navarino eine Oase der Ruhe mit Blick auf die untergehende Sonne. Überall wetteifern zahlreiche Restaurants mit kreativen Menüs darum, Obst und Gemüse aus traditionellem Anbau zur Geltung zu bringen. Allein die Tomaten vereinen sämtliche sonnendurchfluteten Aromen Griechenlands, und der vorbeireisende Gast schwört sich, sie nie wieder ohne Oregano zu würzen.
Willkommen auf einer Insel des sanften Lebens, wo das Lächeln als internationale Sprache gilt. Wir nutzten unsere Modeaufnahmen, um die Anlage bis ins Detail zu erkunden – hier sind unsere Eindrücke:

Die Rezeption des äusserst eleganten Hotels The Romanos, a Luxury Collection Resort in Navarino Dunes spielt mit monolithischen Volumen. Der Architekt Alexandros Tombazis wollte offene Wände schaffen, um Luftzirkulationen zu ermöglichen und so den Einsatz von Klimaanlagen zu begrenzen.

Wunderschöner Pool, gesäumt von Olivenbäumen: Für den Bau der Anlage wurden 6800 Olivenbäume – einige davon jahrhundertealt – umgepflanzt, im ehrgeizigsten Projekt dieser Art in Europa, mit einer Erfolgsquote von 99 Prozent. Mehr als 400 davon fanden ihren Platz in den öffentlichen Bereichen der Residenzen.

Ton in Ton posiert unser Model Amalia Liouta – zugleich klassische Tänzerin – als Nymphe am Poolrand.

Géraldine, die Art Directorin, und Renata vor einem griechischeren-als-griechischen Festmahl im Restaurant Parelia in Navarino Waterfront, dessen Menü vom international renommierten Chefkoch Nikos Billis kuratiert wird. Seine Vision? Eine saisonale Küche des Teilens.

Griechischer Salat (was für Tomaten!), Brot, Schwertfisch-Carpaccio – und das Leben ist schön.

Griechischer Salat (was für Tomaten!), Brot und Schwertfisch-Carpaccio – und das Leben ist schön.

Bei Sonnenuntergang lodert die Flamme am Strand.

Géraldine im goldenen Käfig … aus Weidengeflecht.

Das Totem jeder Adresse der W Hotels wird von einem lokalen Künstler gestaltet: Jenes von Costa Navarino wurde vom multidisziplinären Künstler Poka-Yio aus Überresten alter hölzerner Fischerboote geschaffen. Als Kurator wählte er zudem die Kunstwerke aus, die in den öffentlichen Bereichen der Hotels zu sehen sind.

Das kleine Küstenstädtchen Gialova ist ebenfalls zu einem beliebten Reiseziel geworden – mit seinen pittoresken Fischrestaurants und kleinen familiengeführten Hotels.

Die Rezeption der The Westin Resort Costa Navarino mit ihrem Spiel aus Segeltüchern und kunstvoll gelenkten Luftströmen.

Harmonische Verbindung von Architektur und Vegetation in der Hotelanlage, wo zahlreiche Wasserflächen zu einem angenehm temperierten, kunstvoll gelenkten Luftklima beitragen.

