
Während sich Ägypten auf den Massetourismus ausrichtet, wird abseits der ausgetretenen Pfade das reiche Erbe der Pioniere des Reisens zelebriert.
Spoiler: Es gibt keine Krokodile mehr. Als Agatha Christie ihren Mann, einen Ägyptologen, auf einer Feldmission begleitete, döste noch hier und da ein Exemplar am Nilufer. Doch die Staudämme stromaufwärts von Assuan haben die letzten Krokodile endgültig in die sumpfigen Gewässer des Sudan verbannt. Natürlich weiss die glückliche Passagierin auf einem der letzten historischen Boote es, aber mit einer Tasse Tee in der Hand beginnt sie sich vorzustellen, wie die Augen der Reptilien knapp unter der Wasseroberfläche in der sanften Strömung zwischen den Schilfhalmen aufblitzen und die Flamingos aufschrecken, während sich der Tempel von Kom Ombo am Ufer abzeichnet. Die Atmosphäre ist wie dafür gemacht, eine gedankliche Zeitreise anzutreten. Die Steam Ship Sudan (die ihren Namen einer Zeit verdankt, als das Reich von König Faruq Ägypten und den Sudan vereinte) ist ein prestigeträchtiges Kreuzfahrtschiff aus Mahagoni, das seine Passagiere vier Tage lang zwischen Luxor und Assuan (oder in umgekehrter Richtung) befördert, um in eine Vergangenheit einzutauchen, die durchdrungen ist von Legenden. Während Zwischenstopps an Land werden Tempel und andere Gräber von Pharaonen und Adligen des Alten Ägyptens besichtigt. An Bord herrscht eine herrlich altmodische Eleganz: Zum Sonnenuntergang werden delikate Speisen, Tees und Guetzli serviert, Himmelbetten laden zu Ruhepausen ein, und Leinenvorhänge flattern im Wind.
Die SS Sudan ist weit mehr als ein Schiff, sie ist ein Mythos. Sie verkörpert die Erinnerung an die Ära der Pioniere des Reisens. Wie der Schriftstellerin Agatha Christie, der hier die Idee zum Kriminalroman «Tod auf dem Nil» kam (die Verfilmung von 2004 wurde übrigens an Bord gedreht), oder Berühmtheiten wie Winston Churchill und König Fuad I. Zu Ehren der glanzvollen Geschichte trägt die Besatzung noch immer die schwarze Uniform mit Stickereien, und manche Passagierinnen setzen einen Glockenhut auf, um sich vor der Sonne zu schützen. Die ersten Kreuzfahrtschiffe wurden 1885 auf dem Nil vom Stapel gelassen, unter der Federführung des Visionärs Thomas Cook. Die SS Sudan – die ihren Namen stets beibehalten hat – war das letzte Schiff dieser ersten Generation. 1921 wurde es als Vergnügungsschiff für die königliche Familie konzipiert. Anschliessend wurde es verkauft und diente als Kreuzfahrtschiff, bevor es etwa 50 Jahre später aufgegeben wurde. Im Jahr 2000 wurde das Wrack in erbärmlichem Zustand in Kairo von Jean-François Rial entdeckt, dem Direktor der Reiseagentur Voyageurs du Monde. Unter Wahrung seiner Geschichte (einschliesslich des Klaviers aus dem Jahr 1904) wurde es renoviert. Zugleich wurde das Antriebssystem optimiert, um den Treibstoffverbrauch zu senken.

Das ehrwürdige Schiff wurde 1921 gebaut und diente in seinen ersten Jahren als Freizeitboot für die königliche Familie.
© Boby
Es braucht eine ganze Crew, um diese ehrwürdige alte Dame zu steuern. 67 Personen an Bord betreuen rund 40 Passagiere. Darunter 3 Steuermänner und 10 Maschinisten, die sich abwechselnd um die historische Dampfmaschine kümmern. Geleitet von Hammond Abu Dout, den man nicht Kapitän nennt, sondern Rais (der Befehlshaber) oder «Krokodil des Nils» (es gibt also doch noch eins!). Luxus manifestiert sich an Bord in der Liebe zum Detail, vom täglichen Polieren der Messing- und Kupferteile über die eleganten Speisen bis hin zum Lächeln des Maschinisten, der stolz ist, durch den Maschinenraum zu führen.
Heute bahnt sich das zierliche Dampfschiff einen Weg zwischen den rund 350 monströsen schwimmenden Hotels, die mit High Speed den Nil befahren. An diesem Dienstag im Winter haben bereits zur Mittagszeit mehr als 90 Schiffe Luxor verlassen. Die SS Sudan gewinnt sicherlich nicht das Rennen um die erste Ankunft an der Schleuse (elf Kilometer pro Stunde mit der Strömung …), aber man kann davon ausgehen, dass sie auf allen Fotos zu sehen ist, die von den Decks der anderen Schiffe aufgenommen werden, die sie überholen und mit ihrer Nebelhornsalve grüssen. Ihr Zwillingsschiff wird übrigens gerade restauriert: In einer Welt, die immer schneller voranschreitet, ist die Aussicht auf eine kontemplative Pause äusserst verlockend.
Faszination Pharaonen
Im November hat das lang erwartete Museum für Ägyptische Kultur, das GEM, eröffnet. Präsident Abdel Fattah al-Sissi bezeichnete es als «Geschenk Ägyptens an die Menschheit». Seitdem erlebt das Land eine neue Welle der Begeisterung, auch wenn die aktuelle geopolitische Situation die Besucherzahlen derzeit etwas abschwächt. Das Gebäude am Rande der Wüste, das bald durch eine neue U-Bahn-Linie mit dem Flughafen verbunden wird, verkörpert zeitgenössische Museumskunst auf höchstem Niveau. Die vom Architekturbüro Heneghan Peng entworfene Hülle schafft das Kunststück, im weitläufigen, teilweise zur Wüste hin offenen Areal eine mystische Aura zu erzeugen, die an all die Geheimnisse erinnert, die noch immer in den Gängen der Gräber verborgen liegen. Die Schätze werden durch ein durchdachtes Beleuchtungssystem subtil in Szene gesetzt. Trotz der Menschenmassen, die sich dort drängen, ermöglicht der Raum, der dem Grab von Tutanchamun gewidmet ist, das Ausmass und die Bedeutung seines Erbes zu erfassen. Es ist das erste Mal, dass es an einem einzigen Ort ausgestellt wird.
Welche Anziehungskraft Tutanchamun – oder für Archäologiefans kurz «Tut» – auf die Touristen ausübt, die in Scharen herbeiströmen, um seine acht Sarkophage zu sehen! Wie russische Matroschka-Puppen sind die Särge ineinandergesteckt. Ägypten verzeichnete 2025 eine Rekordzahl von fast 19 Millionen Besuchern (21 Prozent mehr als im Vorjahr) und setzt auf den Geldsegen (18 Milliarden US-Dollar), um eine fragile Wirtschaft zu stützen, die durch die Auswirkungen der Konflikte im Nahen Osten noch ge-schwächter ist. Ziel ist es, die Besucherzahlen bis 2030 zu verdoppeln. Dafür wird die Infrastruktur an den Stränden ausgebaut und das antike Erbe aufgewertet.

In den Kabinen herrscht Quiet Luxury. Natürlich – wie könnte es anders sein – ist die Bettwäsche aus ägyptischer Baumwolle.
© Boby
Die Mumien, Gesichter und Legenden der Pharaonen gehören zum kollektiven Gedächtnis. Die grösste Welle der Ägyptomanie geht auf den 4. November 1922 zurück, als der Archäologe Howard Carter, von seinem Ausgrabungshelfer Hussein alarmiert, einen seltsamen flachen Stein entdeckte. Dieser erwies sich als Zugang zum einzigen Grab im Tal der Könige, das von Plünderern nicht leergeräumt worden war. Die Entdeckung löste weltweit einen regelrechten Rausch aus. Stellen Sie sich vor: 5398 Gegenstände, fast 2 Tonnen Gold – davon allein 10,23 Kilogramm für die Totenmaske. Und das für einen unbedeutenden kleinen Pharao, der während seiner zehnjährigen Regierungszeit nichts Bemerkenswertes geleistet hatte und im Alter von 19 Jahren starb. Was mussten dann erst die Gräber der grossen Baumeister der Antike enthalten!
Ägypten hat quasi den Tourismus erfunden. Schon in der Antike wollten Gelehrte und Händler die sagenhaften Legenden, die im Umlauf waren, mit eigenen Augen überprüfen. Thomas Cook begründete den modernen Tourismus mit einem Schwerpunkt auf dem Land der Pharaonen und brachte vor allem englische und amerikanische Reisende in den Norden Afrikas. Doch schon in der Zwischenkriegszeit verzauberte die Ägyptomanie die ganze Welt und prägte das kulturelle Schaffen tiefgreifend. Die Ästhetik des Alten Ägyptens mit den eleganten Hieroglyphen, der klaren Formensprache, der auf sich wiederholenden Rhythmen basierenden Architektur passte perfekt zum Geist des Art déco. Mehr denn je profilierte sich Kairo als kulturelles und kosmopolitisches Zentrum.
Schatzkiste «Downtown»
Wer in die Kultur eintauchen und gleichzeitig den Touristenmassen entfliehen möchte, sollte genau dieses Stadtzentrum entdecken, das derzeit eine Renaissance hinsichtlich Design und Kunst erlebt. «Downtown» ist stark verfallen, mit abblätternden Fassaden, billigem Streetfood und streunenden Hunden. Die aktuelle Regierung hat in den letzten Jahren unermüdlich am Bau von Vororten und schliesslich ganzen Städten gearbeitet, um die Hauptstadt zu entlasten. Wohlhabende Familien sind in die modernen Bauten mit intakten Rohrleitungen und Tiefgaragen gezogen und haben ihre mit Stuck verzierten Altbauwohnungen zurückgelassen. Doch genau dort ent-stehen heute – wie mit einem Zauberstab! – besonders interessante und stilvolle Kulturprojekte.
Stellen Sie sich vor: Als Reisender, erschöpft von einem langen Flug, steigen Sie mit Ihrem Gepäck vor einem etwas schäbigen Gebäude aus, dessen Eingangshalle mit abblätternden Plakaten tapeziert ist. Falsche Adresse? Moment! Ein veralteter und extrem langsamer Lift (man nutzt die vertikale Fahrt zum Nachdenken) bringt Sie in den
10. Stock. Eine überdimensionale Tür öffnet sich dann zu einem Paradies für Kunstliebhaber. Die Wohnung für zwei Personen verfügt über vier riesige Zimmer mit einem Badezimmer aus rosafarbenem und grünem Marmor. Jedes Einrichtungsdetail stammt aus den 1930er-Jahren, raffiniert und perfekt renoviert. Zu dieser späten Stunde zögert der Neuankömmling, in das hohe Bett mit Bettwäsche aus ägyptischer Baumwolle (natürlich!) zu klettern, so gross ist die Versuchung, in den alten Büchern zu blättern, die geschliffenen Glasvasen zu berühren, die Schubladen zu öffnen, um über das Silberbesteck zu streichen. Man ist schliesslich nicht irgendwo! Das Gebäude namens «Immobilia» ist eines der Wahrzeichen der Stadt, der erste Art-déco-Wolkenkratzer, erbaut im Jahr 1930. Da nur einige Wohnungen im Gebäude als Hotel dienen, gibt es kein Restaurant. Stattdessen kommt ein Butler, um das Frühstück auf der Terrasse zuzubereiten: Hummus und Auberginenkaviar und Eggs Benedict – eingenommen auf der Terrasse, hoch über den Dächern der Stadt.
Kleine Wunder dieser Art tauchen überall in der Hauptstadt auf, fast wie Seiten aus einem historischen Archiv, die plötzlich zum Leben erweckt werden. Sanierte Dachterrassen, auf denen die Jugend tanzt. Restaurants oder Boutiquen in ehemaligen Mietwohnungen. Eine Designerboutique hinter einer Garagentür. Ultraschicke Hotelzimmer in Gebäuden, deren übrige Stockwerke dringend saniert werden müssten.
Ahmad Omar, 34 Jahre alt, durchstreift all diese Orte mit der Begeisterung eines Sammlers. Wenn er nicht gerade Touristen von Voyageurs du Monde begleitet, arbeitet der junge Mann an einer Art interaktiver Enzyklopädie der Art-déco-Architektur Kairos. Er führt ganz selbstverständlich ins Café «Groppi», diese schicke Teestube, die einst von einem Schweizer Chocolatier namens Giacomo gegründet wurde. Seit über hundert Jahren werden dort zwischen Mosaiken und Rotunden Kuchen serviert. Der Ort ist stets gut besucht und erinnert an die Zeit, als die Kairoer Bourgeoisie, Diplomaten und internationale Geschäftsleute die Tradition des Five-O’Clock-Tea pflegten. Aber es gibt nicht nur solch berühmten Orte: Hier erzählt ein Treppenhaus hinter einer baufälligen Tür von der Pracht vergangener Zeiten.
An anderer Stelle, hinter grossen Loggiafenstern im ersten Stock eines tristen Gebäudes, bietet ein wunderbarer Laden für ägyptisches Kunsthandwerk bestickte Baumwollstoffe und Taschen mit Pailletten an. Wieder anderswo ist ein mit Fresken verzierter Kinosaal zu einem Kulturzentrum geworden. Und was soll man zu diesem prestigeträchtigen Turm «La Genevoise» sagen, der aus dem Jahr 1937 stammt und vom Schweizer Architekten Max Zollikofer entworfen wurde? Damals war die gleichnamige Versicherungsgesellschaft noch eine feste Grösse.
Es war das erste gemischt genutzte Gebäude der Stadt und beherbergte Büros, ein Hotel und Wohnungen. «Die Stadt hat sich in den letzten zehn Jahren stark verändert», erzählt Ahmad Omar, der jedes noch so kleine Detail fotografiert und seinen Instagram-Account mit seinen Entdeckungen füttert. «Endlich beginnt man, das städtische Erbe durch Restaurierungen aufzuwerten. Der Art-déco-Stil verkörperte in den 1930er-Jahren die Energie der Stadt, ihren Glauben an die Zukunft und die Moderne. Deshalb berührt er mich so sehr. Ich hoffe, dass man diese Orte wieder zum Leben erwecken kann, ohne ihre Geschichte zu vernachlässigen.»

Im lebhaften Viertel, das die Kairoer als «Downtown» bezeichnen, schiessen Boutiquen lokaler Designer, Hotels im Art-déco-Stil und Rooftop-Restaurants wie Pilze aus dem Boden. Auch von dieser Privatterrasse (Bild) im Immobilia hat man einen sagenhaften Blick auf die Stadt. Orte zum Durchatmen mit Charme.
© Mark Anthony Fox
Die besonders elegante Variante dieses Phänomens lässt sich hinter der schweren, verzierten Tür der Villa Magenta entdecken, eingebettet in einen wunderschönen Garten nahe dem Präsidentenpalast im Stadtteil Heliopolis. Die Statue des Brunnens wurde bei einem der zahlreichen Antiquitätenhändler der Stadt aufgestöbert, das Haus aus dem Jahr 1911 vollständig saniert, die Wände und Stuckarbeiten in leuchtenden Farben neu gestrichen. Willkommen an dem Ort, der seit zwei Jahren das pulsierende Herz der Kreativität der Stadt ist, wo internationales Design mit lokaler Kunst in Dialog tritt.
Der Hausherr, der äusserst elegante Kurator Racheed Kamel, vertritt in Ägypten grosse Mailänder Marken wie Poltrona Frau oder Gallotti & Radice. Bei der vergangenen «Cairo Design Week», der dritten Ausgabe, stand die Villa letzten Herbst im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, mit Abendessen und Workshops, die Talente von hier und anderswo zusammenbrachten. Bei den herausragenden Ausstellungen wurde die italienische Kreativdirektorin Silvia Galotti gebeten, einen Salon so einzurichten, als würde sie sich in Kairo niederlassen.
Dabei verwendete sie Schätze des lokalen Handwerks. Das Ergebnis? Unter anderem ein fantastischer Patchworkteppich, der in limitierter Auflage erhältlich ist und die handgewebten Stücke des traditionsreichen Unternehmens Kahaal Looms zerlegt und auf neue Weise wieder zusammenfügt. «Wir erleben eine unglaubliche Zeit», schwärmt Kamel. «Kairo erwacht und betrachtet sich im Spiegel seiner Vergangenheit.
Die Stadt erfindet ihre eigene ästhetische Sprache. Ich liebe dieses herrliche Chaos, in dem Ideen spriessen und sich gegenseitig befruchten.» Er merkt an, dass manche Initiativen für Unbehagen sorgen, wie jene Modeboutique, die einen traditionellen Bügler öffentlich arbeiten lässt: Ist es eine Aufwertung eines Berufs, ihn im Schaufenster zu präsentieren? Oder wird der Handwerker damit in die Rolle eines dressierten Hundes versetzt? «Diese hitzigen Diskussionen tragen dazu bei, eine Identität zu formen.» Plötzlich hält er inne: «Haben Sie das <Tamara Haus> schon besucht? Das müssen Sie unbedingt!»
Architektur, Design, Kultur
Auf geht’s! Zurück ins lautstarke Zentrum, eine Viertelstunde vom berühmten Tahrir-Platz entfernt. Es ist Dreh- und Angelpunkt des öffentlichen Lebens und auch Ort der Demonstrationen in Ägypten: Das «Tamara Haus» ist ein strahlendes Juwel aus dem Jahr 1910 mit seiner stilistischen Üppigkeit der Neorenaissance, eingebettet in die umliegenden heruntergekommenen Gebäude. Die Renovierung erfolgte im vergangenen Jahr und ist das Werk der Immobiliengruppe Al Ismailia.
Sie wollte ein Kompetenzzentrum für Architektur, Design, Kultur und Gastronomie schaffen. Die Aufwertung wurde übrigens mit dem nationalen Preis für die beste Initiative zur Erhaltung des architektonischen Erbes gekrönt. Man öffnet die Tür und taucht sofort in das Beste ägyptischer Kreativität ein. Eine räumliche Blase nach der anderen. Dort begegnet man auch den lächelnden Tieren der Marke Kyme Toys, den Nischenparfums und kostbaren Objekten des Labels Analogue sowie den Möbeln des Designers Karim Mekhtigian, der sich in Paris seine Sporen verdient hat, bevor er nach Kairo zurückkehrte und sich als Guru für neue Partys und angesagte Adressen etablierte. Im Zentrum des Gebäudes strebt das exquisite Restaurant «Chai» danach, «das reiche Erbe der ägyptischen Kultur mit der zeitgenössischen Kochkunst zu verbinden». Ein Ort der Gastfreundschaft mit lokalem Flair, das ebenfalls den Rest des Hauses prägt: Schon bald soll hier auch ein Hotel mit 25 Zimmern eröffnen.
Mit dem «Tamara Haus» setzt die Al-Ismailia-Gruppe die emotionale Geschichte fort, die aus Begegnungen zwischen Kulturen und Träumen von Grösse besteht – die Geschichte Kairos, symbolisiert durch das pulsierende Stadtzentrum. Auf dem Weg zum Flughafen versprechen sich alle, die für kreative Impulse empfänglich sind, bald wiederzukommen – vielleicht zur «Cairo Design Week» im November? Es eröffnen gerade so viele innovative Hotels, es gibt so viele konzeptionelle Restaurants, in denen es so viele Ideen zu entdecken gibt … In der Zwischenzeit weckt ein Glas Hibiskusblütenkonfitüre ganz unten in der Tasche süsse Erinnerungen. Die rote Substanz wurde vom Küchenteam der SS Sudan für die Gäste zubereitet, um die Eindrücke nachklingen zu lassen. Ein Zaubertrank: Auf dem Holzschiff, genauso wie unter den Stuck verzierten Decken Kairos, sympathisieren die wohlwollenden Geister der Vergangenheit mit den Reisenden von heute. Danke für diesen Empfan
Bildauswahl

Shopping in Kairo
Der Concept Store 6901 bietet Mode von lokalen Designern an.

Downtown Kairo
Der berühmteste Wolkenkratzer Kairos, Immobilia, beherbergt heute einige Hotelapartments.

Übernachten in Kairo
Immobilia, ein Hotel, um wie ein Kairoer der Art-déco-Zeit zu wohnen.

Stadthaus-Hotel
In Downtown Cairo beherbergt eine Etage eines historischen Gebäudes das Boutiquehotel Mazeej Balad. Jedes Zimmer – jede Treppenstufe … – hat seine ganz eigene Atmosphäre.

Elegantes Interieur
Die Villa Magenta im Stadtviertel Heliopolis verkörpert die Verbindung zwischen dem Besten des lokalen Handwerks und internationalem Design.

Art Deco
Die Gebäude im Zentrum Kairos bergen viele Geheimnisse hinter ihren verwitterten Türen.

Die Sphinx, ein Muss
In Gizeh fasziniert das Monument Reisende schon seit der Antike.

GEM
Das neue Grosse Ägyptische Museum bietet den Relikten der Antike einen zugleich prachtvollen und geheimnisvollen Rahmen.

Ramses II
In der Eingangshalle des GEM erhebt sich der Koloss inmitten eines Wasserbeckens. Fotoliebhaber sollten darauf achten, wohin sie treten …

Auf dem Nil
Kleine und grosse Boote befahren den Fluss zwischen Luxor und Assuan.

An Bord der SS Sudan
Der älteste Schaufelraddampfer des Nils lädt zwischen Luxor und Assuan zu einem luxuriösen Erlebnis ein – Ruhe, Langsamkeit, Sinnlichkeit und Genuss.

In Luxor
Begegnung mit der berühmten amerikanischen Archäologin Colleen Darnell.

Unterirdische Begegnungen
In den Gräbern des Tals der Könige haben die Wandmalereien ihre ganze Ausdruckskraft bewahrt.
Nicht verpassen!
Das Tal der Könige: Die SS Sudan gleitet über den Nil, mit jeweils einer Übernachtung in den beiden legendären Palasthotels: dem «Winter Palace» in Luxor und dem «Old Cataract» in Assuan (Achtung, evtl. temporäre Schliessungen). Zwischenstopps mit Führungen durch das Tal der Könige. Exklusiv bei Voyageurs du Monde, ab 5200 Fr.
Pyramiden und das Museum GEM: Von jedem Hotel in Kairo aus bequem innerhalb eines Tagesausflugs zu
erreichen.
Downtown-Kairo
Immobilia: Luxuriöse und historische Hotelzimmer im ältesten Wolkenkratzer Kairos. 26, Sherif street.
Mazeej Balad: Boutiquehotel mit fünf Themenzimmern im 20. Stock eines historischen Gebäudes. Geschmackvolle Renovierung mit humorvollem Touch (Tapeten mit Bandana-Muster, Teller an der Wand). Restaurant auf der Dachterrasse. 7, Champollion rd.
Almeria: Restaurant mit exzellenter mediterraner Küche und eklektischer, fröhlicher Einrichtung. Im Komplex des Cinéma Radio. 24, Talaat Harb street.
Tamara Haus: Drei in einem: Designer-Showroom, Café Chai und bald ein Hotel, präsentiert sich als Plattform für Kultur und Veranstaltungen.17, Gawad Housny.
Concept Store 690: Lokale, exklusive Kollektionen von Modeschöpfern in einer ehemaligen Garage, die auch ein Restaurant und einen Bügelservice beherbergt. 6901cairo.com.
Le Caire, cartier Downtown
Voyageurs du Monde organisiert massgeschneiderte Rundreisen mit erfahrenen Reiseleitern und mit starkem Lifestyle-Fokus. Vielen Dank an das Expertenteam für die wertvollen Tipps und die Unterstützung während dieser Reportage.
Agenturen in Zürich (Löwenstrasse 11) sowie in Genf (Rue de la Rôtisserie 19) und Lausanne (Rue du Grand-Chêne 6). Infos unter www.voyageursdumonde.ch.

